Kurz und knapp: Sehr wichtig! Es ist so schön, wenn nach der Trauung Gäste zu mir kommen und sich bei mir für den schönen Gesang bedanken. Und wenn der Pfarrer nach meiner Gesangseinlage noch vor den Gästen zu klatschen beginnt und hinterher nach meiner Visitenkarte fragt. Oder wenn das Brautpaar mich in die Arme schließt und ich zur Gage noch eine kleine Anerkennung in Form von Blumen oder Pralinen bekomme. Dann weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe. Natürlich verdiene ich mit dem Gesang meinen Lebensunterhalt. Natürlich kann ich von Lob und Anerkennung allein nicht leben. Aber es gibt mir unendlich viel. Es gibt mir Kraft in anstrengenden Phasen, es schenkt mir Geduld, die ich bei manchen aufgeregten Paaren benötige. Es gibt mir jedesmal aufs Neue die notwendige Spannung, auch wenn ich ein bestimmtes Lied zum 50. Mal singen soll. Wenn ich dann die Rührung des Brautpaares sehe und in feuchte Augen schaue, geht mir das Herz auf.
Und dann sind da noch die Rückmeldungen per Mail, die mich manchmal schon einen Tag nach der Trauung erreichen. Entweder vom Brautpaar oder auch von den Eltern. Eine besonders schöne Mail möchte ich hier veröffentlichen. Ich habe im Vorfeld gefragt, ob das in Ordnung ist und das ist es. Ich habe eine besondere Schwäche dafür, wenn die Väter weinen. In diesem Fall war es so und ich musste mich sehr zusammenreissen, um nicht selbst während des Gesangs zu emotional zu werden. Hier nun die Mail, die mich erreichte:

Hallo Frau Voges,
von uns als Brauteltern ein herzliches Dankeschön für die wunderschönen, gefühlvollen Gesangsauftritte in der Kirche bei der Trauung unserer Kinder. Einfach stimmlich, organisatorisch und auch in der zurückhaltenden „Inszenierung“ perfekt! Das bestätigten auch all unsere Gäste. Es waren für uns sehr emotionale Momente und sogar mein Mann brach dann doch noch in Tränen aus, was ich in über 35-jähriger Ehe wirklich nur ganz, ganz selten erlebt habe!!! Die deutschen Hochzeitsversionen, die sich unsere Tochter so gewünscht hatte, trafen bei vielen einfach genau ins Herz. Nach  Play,  Play, in der deutschen Version mit dem Titel “Ich sage ja“,  Play, war´s dann ausgerechnet beim Abschlusslied  Play doch noch (auch) um meinen Mann geschehen. Wir sind alle sehr glücklich, dass unsere Wahl bei den vielen Hochzeitssängerinnen und –sängern auf Sie gefallen ist. An dieser Stelle auch noch mal ein Lob für Ihre gut gestaltete Webseite mit den vielen Hörproben Ihres großen Repertoires, die uns die Entscheidung leicht machten! Unsere Kinder befinden sich zurzeit auf Hochzeitsreise, deshalb vorab schon einmal von uns: Danke, danke, danke für diese unvergesslichen Augenblicke!
Liebe Grüße
Brigitte und Rainer S.

Auf diesem Weg noch mal ein herzliches Dankeschön an alle meine Brautpaare und deren Angehörigen und Freunde für die vielen Dankschreiben sowie netten Worte und Gesten.


mehr

Ich habe vor einiger Zeit eine wunderschöne Nachricht einer ehemaligen Braut erhalten. Es ist die Fortsetzung der Geschichte “Trauung plus Taufe”. Hier ist die komplette Mail:

Liebe Frau Voges,
durch Zufall bin ich noch mal auf Ihre Internetseite gestossen, da ich Sie für eine Bekannte empfehlen wollte. Wir sind die Familie, zu der Sie den lieben Eintrag auf Ihrer Homepage geschrieben haben. Mein Sohn ist mittlerweile 2,5 Jahre und wir haben noch eine kleine Tochter bekommen:-) Als ich mir ganz gerührt Ihren Eintrag durchgelesen habe, habe ich mir das Lied  Play mal wieder angehört. Als mein Sohn das Lied und Ihre Stimme gehört hat, ist er zu mir gekommen, hat sich neben mich gesetzt und “Ich lieb dir” gesagt. Das war das erste Mal, das er sowas gesagt hat und er hat das Lied tatsächlich erkannt. Da bin ich mir sicher. Immer, wenn es was stürmisch wird und wir ein bisschen streiten, mache ich Ihre Version von “Wo ich auch stehe” an und mein Wirbelwind wird ganz ruhig und entspannt.
Ich wollte Ihnen das unbedingt erzählen, da Ihre Stimme scheinbar etwas “Magisches” hat und uns heute noch immer sehr berührt.
Alles Gute für Sie weiterhin!
Stefanie, Christian, Henri und Helen

Ein schöneres Lob kann ich mir als Sängerin kaum vorstellen. Falls ich den kleinen Henri noch mal sehen sollte, möchte ich ihm gerne dieses Lied hier vorsingen:  Play
Vielen Dank, liebe Stefanie, für diese wunderschöne Geschichte.


mehr

Ich hatte im letzten Jahr eine ganz besondere Trauung plus Taufe. Viele nennen das auch gerne Traufe. Der Täufling, 13 Monate alt, lief während der Zeremonie in einem niedlichen Anzug durch die Kirche. Eine moderne evangelische Kirche. Der Kleine war zum Anbeißen süß und strahlte jeden an. Opa war sehr beschäftigt, immer hinter ihm her zu laufen. Bei meinem Lied nach der Trauung,  Play, lief er zu mir und strahlte mich an. Dann nahm er meine Hand und während ich sang, kletterte er mit meiner Hilfe zwei Stufen hoch zur Orgel. Das war soooo süß. Irgendwann kam dann die Oma und holte ihn dort weg. Sie hatte wohl Angst, dass er mich beim Singen stört, was aber nicht der Fall war, zumal ich dieses Lied eh auswendig singe. Das war ein richtig toller Moment und es hat die Gäste besonders berührt. Und mich auch! Ach, es gibt so viele schöne Momente in meinem Beruf als Hochzeitssängerin…


mehr